F.A.Q.

Ein klassisches Zugangskontrollsystem ist mit einem biometrischen Lesegerät ausgestattet, das den Fingerabdruck in dem Lesegerät oder auf einem mit dem Netzwerk verbundenen Computer liest. Das bedeutet, dass der Fingerabdruck physisch „erfasst“ und im Kontrollsystem gespeichert wird, wobei die Karte lediglich dazu dient, sie mit einem gespeicherten Fingerabdruck zu vergleichen.
In dem von uns patentierten System wird stattdessen der Fingerabdruck (oder, genauer gesagt, die Vorlage, die ihn wiedergibt), auf der Karte selbst gespeichert. Außerhalb der Karte werden keinerlei Daten geschrieben oder gespeichert und die Karte selbst verbleibt im alleinigen Eigentum des Benutzers. Der Schutz der Privatsphäre wird außerdem auch dadurch erhöht, dass der Abgleichsvorgang in der Karte selbst stattfindet. Es ist nicht die Karte, die die biometrischen Daten an das Lesegerät überträgt, sondern umgekehrt: Das Lesegerät sendet den gerade erfassten Fingerabdruck an die Karte und der Abgleichsvorgang findet in dieser selbst statt.
Die Karte stellt in der Praxis sowohl eine Datenbank für Daten (sowohl biometrische als auch andere Daten) als auch das Verifizierungssystem der Daten selbst dar, die alle in einem System enthalten sind, das nur durch die Validierung des Fingerabdrucks aktiviert (gelesen) werden kann.
Um es so einfach wie möglich zu sagen: Wir garantieren den Schutz der Privatsphäre, indem der gesamte Vorgang innerhalb der Karte stattfindet und diese im alleinigen Eigentum des Benutzers verbleibt.
Die Karte ist völlig anonym. Sie enthält keine weiteren Daten als die biometrischen Daten ihres Eigentümers.

Ja, das Patent ist vollkommen italienisch. Und obwohl wir einige Übernahmeangebote von ausländischen Unternehmen erhalten haben, ist es unsere Absicht, die Entwicklung und Vermarktung in Italien fortzusetzen.

Unser Patent gilt auch für Java Cards (d. h. Smartcards, die die Java-Technologie von Sun Microsystems enthalten), aber die Kosten dieser Karten sind derzeit zu hoch, um eine breite Verteilung zu ermöglichen. Wir konnten das Patent jedoch auch auf normale Mikrochipkarten umsetzen, um das Produkt zu extrem niedrigen Kosten anbieten zu können.

In dieser Site sprechen wir vor allem über Karten, da dies die naheliegendste Anwendung ist. Unser Patent umfasst jedoch alle Arten von Medien. Das heißt, die Karte kann zum Beispiel durch einen Radiofrequenz-Code (RF-TAG) ersetzt werden, der in einem Anhänger gespeichert wird … Jedes Medium, das etwas Speicherplatz für Daten und ein Minimum an Berechnungskapazität hat, kann mit unserem Patent verwendet werden.

Unser Patent schließt auch die anderen Arten biometrischer Daten ein (zum Beispiel den Handabdruck, den Abdruck des Gesichts, die Merkmale der Iris, den Ton der Stimme usw.), und wir können für alle Arten von gewünschten biometrischen Daten eine Lösung anbieten.
Ein Fingerabdruck ist jedoch nach wie vor eine sowohl einfache als auch effektive Lösung, um die Identität einer Person zu verifizieren, weshalb wir ihn als Beispiel verwendet haben.

Die Karte kann von verschiedenen Einrichtungen ausgegeben werden, die jeweils auf eine bestimmte Art „verifiziert“ werden. Wir denken dabei besonders an Tabakhändler, Postämter und öffentliche Einrichtungen. Das ist darin begründet, dass der Aussteller der Karte auch für die in ihr erfassten Daten verantwortlich ist.
Es gibt jedoch Sonderfälle. Wenn ein privates Unternehmen beispielsweise diese Art von Karte für die Zugangskontrolle des Unternehmens verwenden möchte, kann es die Karte sicher an seine Mitarbeiter verteilen und alle erforderlichen Daten eingeben. Diese Karte kann jedoch nicht außerhalb des Unternehmens verwendet werden (d. h. sie kann nicht verwendet werden, um Zigaretten von einem Automaten zu kaufen oder um Spielautomaten oder ähnliches zu verwenden).

Wie bereits in der vorangehenden Antwort bemerkt, werden alle Kartenaussteller „zertifiziert“: Das bedeutet, dass man nicht nur rückverfolgen kann, welche Einrichtung oder welches Unternehmen die Karte ausgestellt hat, sondern sogar, welche natürliche Person dies getan hat. Das erlaubt im Falle eines Missbrauchs, die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Siehe dazu die Antwort zur Rückverfolgbarkeit.

Natürlich. In gewissem Sinne können wir sagen, dass die Karte verschiedene „Fächer“ hat. Anders gesagt: Sie kann beispielsweise aktiviert werden, um ihrem Besitzer den Zugang zu einem Spielautomaten zu ermöglichen, und auf derselben Karte kann im Anschluss der Zugriff für einen Zigarettenautomaten aktiviert oder zusätzliche Informationen für ein Zugangskontrollsystem in einem Unternehmen eingegeben werden. Oder man kann ein weiteres „Fach“ hinzufügen, damit sie auch als Schlüssel für das eigene Heim, als Mitgliedskarte für das Fitnessstudio oder sogar als Zündschlüssel für das Auto funktioniert. Und all das mit ein und demselben Fingerabdruck.

Normalerweise können die Daten auf der Karte nur hinzugefügt, aber nicht geändert werden. Dies hängt jedoch auch von der Art der Daten ab. Das heißt, es gibt Daten, die „gesperrt“ bleiben (zum Beispiel solche, die sich auf das Alter des Karteninhabers beziehen) und andere, die geändert werden können (zum Beispiel das Ablaufdatum der Mitgliedschaft im Fitnessstudio).

Nein, natürlich nicht. Nehmen wir ein Beispiel: Eine Person besitzt bereits eine biometrische Karte (möglicherweise für Slotmaschinen oder etwas anderes) und das Unternehmen, für das sie arbeitet, entscheidet sich dafür, dieses neue System als Zugangskontrolle zu verwenden. Ungeachtet der Tatsache, dass es vielleicht angemessener wäre, eine echte Unternehmenskarte mit den zugehörigen Logos und Identifikationsdaten anzufertigen, könnte diese Person sich dafür entscheiden, die bereits vorhandene Karte zu verwenden, um weniger Karten in der Brieftasche zu haben. Wenn neue Unternehmensdaten hinzugefügt werden, sind die vorhandenen Daten in diesem Fall für alle Geräte (Les- und Schreibgeräte) des Unternehmens selbst nicht lesbar: Sie haben nur Lese- und Schreibzugriff auf das „Fach“ des Unternehmens.
Jedes Lesegerät (und jedes Schreibgerät) haben jeweils nur Zugriff auf die Daten eines spezifischen „Fachs“ und keinerlei Zugang zu den anderen auf der Karte gespeicherten Daten.

Absolut nicht.
Jede Karte wird erst aktiviert, nachdem der Fingerabdruck überprüft wurde. Ohne die Bestätigung durch den Finger des Inhabers bleibt die Karte „ausgeschaltet“ und absolut unzugänglich. Der Fingerabdruck des Eigentümers liefert den notwendigen Algorithmus für das „Öffnen“ der Karte.

Das Niveau Rückverfolgbarkeit ist sehr hoch und wir erläutern es mit einem Beispiel.
Nehmen wir an, nach einer Kontrolle durch die Polizei wird ein Minderjähriger gestoppt, während er eine biometrische Karte an einem Spielautomaten verwendet. Indem die öffentlich zugänglichen Daten der Karte gelesen werden, kann sie nicht nur zu der Einrichtung oder dem Unternehmen zurückverfolgt werden, die oder das sie ausgestellt hat, sondern sogar zu der natürlichen Person, die die Karte ausgegeben hat.
Bei der Ausgabe der Karte werden in der Tat sowohl die Seriennummer des verwendeten Schreibgeräts als auch die Nummer der ‚Master‘-Karte erfasst, die zur Erstellung und Ausgabe neuer Karten berechtigt (und natürlich sind auch die ‚Master‘-Karten mit einer Seriennummer versehen und basieren auf einer Aktivierung durch einen Fingerabdruck).

Das Unternehmen kann entscheiden, unser System mit dem bereits im Unternehmen betriebenen Zugangskontrollsystem zu kombinieren.
Jeder Mitarbeiter erhält dann eine neue Karte/einen neuen Ausweis und die verschiedenen Kontrollpunkte (an denen die Mitarbeiter „die Karte abstempeln“) werden mit speziellen Lesegeräten ausgestattet.
Von diesem Moment an verwendet der Mitarbeiter die neue Karte/den neuen Ausweis. Somit muss das Unternehmen nicht das gesamte Zugangssystem überholen.

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